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Schon in den Ferien an den Schulweg denken!

17. Juli 2024

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Viele Kindertagesstätten üben vor den Sommerferien mit den Kindern, die in die Schule kommen, den Schulweg. Schnell gerät dieser in den Ferien in Vergessenheit, somit sind die Eltern gefragt, weiter zu üben. Besonders wichtig ist es, den Kindern die Besonderheiten des Schulweges zu zeigen, Verkehrssituationen zu erklären und richtige Verhaltensweisen, z.B. an Ampeln, Überquerungen oder Fahrradwegen zu üben.

Vor allem Schulanfänger sind durch die neuen Aufgaben, die sie jetzt bewältigen müssen, schnell überfordert. Eigentlich können Kinder erst ab einem Alter von zehn Jahren die vielen Gefahren im Straßenverkehr richtig einschätzen und sicher bewältigen. Darum sollten Eltern ihr Kind gerade am Anfang der Schulzeit auf dem Weg zu Fuß begleiten.

Bei der Wahl des geeigneten Schulwegs sollten Eltern ihre Kinder unbedingt mit einbeziehen und daran denken, dass der kürzeste Weg nicht immer der sicherste ist. Viele Schulen halten Schulwegpläne bereit, die den sichersten Weg von und zur Schule zeigen.

Geübt werden sollte der Schulweg an Zeiten, an denen das Kind später auch unterwegs sein wird. Ein Schulwegtraining am Wochenende oder am Nachmittag macht hier wenig Sinn, da das Verkehrsaufkommen und die Situationen ganz andere sind.

Wird der Schulweg mit dem Fahrrad zurückgelegt, ist dies ebenfalls vor dem neuen Schuljahr mehrmals zu üben. Ein Helm und ein verkehrssicheres Rad gehören unbedingt zur Pflichtausstattung!

Wenn das Kind mit dem Schulbus oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt, sollte auch hier das richtige Verhalten geübt werden – an der Bushaltestelle, beim Ein- und Aussteigen sowie im Bus. Dabei kann dem Kind gezeigt werden, wo es sich festhalten kann, wenn kein Sitzplatz mehr frei ist. Nach dem Aussteigen gilt: Erst dann die Straße zu queren, wenn der Bus abgefahren ist und kein anderes Fahrzeug mehr kommt. Der Wechsel auf eine weiterführende Schule ist meist auch mit einem neuen Schulweg verbunden, den Eltern ebenfalls wenigstens einmal mit ihren Kindern gemeinsam gehen sollten.

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